OSMOrganized State of Mind / OSM

    Für Hersteller, Verbünde und Partnernetze

    Zentral kann schon viel da sein.
    Wirkung entsteht trotzdem erst vor Ort.

    Produktdaten, Wissen, Systeme, KI oder Kampagnen lassen sich zentral bereitstellen.

    Ob daraus beim Händler, Gesellschafter oder Partner tatsächlich brauchbare Arbeit entsteht, entscheidet sich aber im jeweiligen Betrieb.

    Dafür muss klar sein, was gemeinsam gelten soll, was lokal unterschiedlich bleiben darf und welche konkrete Aufgabe zuerst funktionieren muss.

    Zwischen Zentrale und Betrieb muss etwas übersetzt werden.

    Zentral ist bereits viel vorhanden

    Produktdaten, Know-how, Systeme, Inhalte, Kampagnen oder eigene KI-Infrastruktur.

    Vor Ort ist jeder Betrieb anders

    Preise, Verfügbarkeiten, Kunden, Ansprechpartner, Sortimente, Prozesse und Verantwortlichkeiten unterscheiden sich.

    Wirkung entsteht dazwischen

    Eine zentrale Fähigkeit wird erst dann nützlich, wenn sie mit der Realität des jeweiligen Betriebs zusammenpasst.

    Sonst kann die Zentrale etwas Sinnvolles bauen – und der einzelne Betrieb kann es trotzdem nicht sinnvoll nutzen.

    Was muss für alle gelten – und was darf lokal anders sein?

    Gemeinsam

    • Produktwissen
    • Marken- und Beratungsgrundlagen
    • zentrale Daten und Inhalte
    • gemeinsame Spielregeln
    • gewünschte Übergaben
    • gemeinsame Qualitätsanforderungen

    Lokal

    • Preise
    • Verfügbarkeiten
    • Ansprechpartner
    • regionale Sortimente
    • ERP-/CRM-Daten
    • lokale Prozesse
    • konkrete Kundenbeziehungen
    • Entscheidungen des einzelnen Betriebs

    Die Kunst liegt nicht darin, alles zu standardisieren. Sondern die richtige Grenze zwischen gemeinsam und lokal zu finden.

    Wie OSM Spielregeln sichtbar macht

    Diese gemeinsame Grundlage machen wir im Business Code sichtbar.

    Ein Business Code hält nicht einfach Regeln fest. Er macht gemeinsam entscheidbar: was für alle gelten soll, was ein Betrieb bewusst anders entscheiden darf, welche Entscheidung wohin gehört und wann eine lokale Abweichung wieder das Ganze betrifft.

    So entsteht eine gemeinsame Arbeitsgrundlage, ohne jedem Betrieb dieselbe Arbeitsweise aufzuzwingen.

    Bei einem einzelnen Betrieb beschreibt der Business Code die gemeinsamen Spielregeln dieses Unternehmens. Bei Herstellern und Verbünden kann dieselbe Logik helfen, den gemeinsamen Kern von bewusst lokalen Entscheidungen zu trennen.

    Wie ein Business Code entsteht

    Viele lokale Signale ergeben noch kein gutes Gesamtbild.

    Wenn jeder Betrieb dieselbe zentrale Vorgabe anders interpretiert, entsteht schnell Rauschen.

    Gleichzeitig wäre es falsch, alle lokalen Unterschiede wegzustandardisieren.

    Deshalb braucht es gemeinsame Spielregeln dafür, was überall gleich verstanden werden soll, wo lokale Entscheidungen ausdrücklich erlaubt sind und welche Abweichungen wieder zurück in die Zentrale gehören.

    Gemeinsame Grundlagelokale Anwendungechte Rückmeldunggemeinsames Lernenbessere gemeinsame Grundlage

    So kann aus vielen lokalen Entscheidungen ein lernendes Gesamtsystem werden – statt nur eine Summe unterschiedlicher Einzelfälle.

    Nicht: Welche KI bauen wir?

    Welche Aufgabe soll zuerst funktionieren?

    Bevor über einen großen Rollout gesprochen wird, braucht es eine konkrete Aufgabe, an der sich Nutzen tatsächlich beobachten lässt.

    • Produkt- und Sortimentsberatung
    • vorhandenes Wissen für Partner nutzbar machen
    • Anfragen aufnehmen und vorbereiten
    • passende Leads an Partner übergeben
    • vorhandene Kundenkontakte für Folgegeschäft nutzen
    • Mitarbeiterwissen zugänglich machen
    • zentrale Produktdaten mit lokalen Informationen verbinden

    Diese Beispiele sind mögliche Anwendungsfälle, keine automatisch enthaltenen Leistungen.

    Wir wählen nicht zuerst die Technologie. Wir wählen zuerst eine Aufgabe, an der sichtbar werden kann, ob zentrale Stärke vor Ort tatsächlich nutzbar wird.

    Ist die Aufgabe klar, bekommt die digitale Mitarbeit genau die Regeln und Informationen, die sie dafür braucht. Das kann Selly sein. Es kann aber auch eine bereits vorhandene KI-Infrastruktur sein. Entscheidend ist nicht der Name des Systems, sondern dass Aufgabe, Spielregeln, Daten und Übergaben zusammenpassen.

    Wie Selly eingearbeitet wird

    Nicht alle Betriebe gleichzeitig.

    Wenn etwas später für viele Betriebe funktionieren soll, muss der erste Schritt nicht mit allen gleichzeitig beginnen. Ein ausgewählter Betrieb oder eine kleine Gruppe kann zeigen, was tatsächlich funktioniert und was nur auf dem Papier gut klingt.

    Welche Aufgabe?

    Was soll konkret besser oder anders funktionieren?

    Bei wem?

    Welcher Betrieb oder welche kleine Gruppe eignet sich für einen realistischen ersten Einsatz?

    Was ist zentral – was lokal?

    Welche Daten, Spielregeln und Verantwortlichkeiten kommen aus der Zentrale – und welche aus dem Betrieb?

    Woran erkennen wir Wirkung?

    Welche Beobachtung oder Messgröße entscheidet darüber, ob der Ansatz weiterverfolgt werden sollte?

    Erst wenn wir wissen, was im echten Betrieb funktioniert, lohnt es sich, über eine größere Übertragung nachzudenken.

    Ihr habt bereits KI oder eigene Systeme?

    Gut.

    OSM muss nicht zuerst vorhandene Technologie ersetzen. Die spannendere Frage ist oft: Welche betriebliche Grundlage braucht eure vorhandene Technologie, damit daraus vor Ort brauchbare Arbeit entsteht?

    • zentrale Produktdaten
    • CRM
    • ERP
    • eigene Portale
    • vorhandene Assistenten
    • eigene KI-Infrastruktur

    Technologie kann Teil der Lösung sein. Sie ist nicht automatisch der Ausgangspunkt.

    So dockt Selly an bestehende Systeme an

    Die lokale Seite kennen wir.

    Bei HolzLand Bunzel begann die Arbeit mit einer konkreten betrieblichen Aufgabe. Wissen und Spielregeln wurden greifbar gemacht und BunzelBuddy daran eingearbeitet.

    • BunzelBuddy wird im tatsächlichen Kundenkontakt eingesetzt.
    • Im veröffentlichten Praxisbericht wurden 8–10 Beratungstermine pro Woche berichtet.
    • HolzLand Bunzel gewann 2026 den HolzLand Zukunfts Award, Kategorie Digitalisierung (Händler).

    BunzelBuddy beweist nicht, dass dieselbe Lösung überall funktioniert. Der Fall zeigt, was entstehen kann, wenn eine digitale Aufgabe tatsächlich zum Betrieb passt.

    Die ganze Dokumentation ansehen

    Wie wir an so eine Aufgabe herangehen.

    1. Wirkung verstehen

    Was soll sich im Betrieb tatsächlich verändern?

    2. Gemeinsame Spielregeln sichtbar machen

    Wir klären, was übergreifend gelten soll und wo bewusst lokale Entscheidung beginnt. Dafür nutzen wir die Logik des Business Codes.

    3. Eine konkrete Aufgabe auswählen

    Aus dieser Grundlage wählen wir eine Aufgabe, an der digitale Mitarbeit tatsächlich Nutzen zeigen kann.

    4. Im echten Betrieb prüfen

    Mit realen Daten, realen Abläufen, echten Kunden und echten Ausnahmen.

    5. Lernen, bevor größer gedacht wird

    Was lässt sich übertragen? Und was hat nur in diesem Betrieb funktioniert?

    Wo müsste es zuerst funktionieren?

    Vielleicht geht es um Beratung. Um Produktdaten. Um Nachfrage. Um Händlerunterstützung. Oder um etwas ganz anderes.

    Wir müssen noch nicht wissen, welches OSM-Angebot dazu passt. Wir sollten zuerst wissen, welche konkrete Wirkung ihr in einem Betrieb sehen wollt.